Debbie Nunn


Debbie Nunn

Ihren ersten Song schrieb Debbie Nunn im Alter von 10 Jahren. Sie kann eine umfangreiche Sammlung eigener Kompositionen vorweisen. Auf ihrem ersten Album "Here for You" (AGR/Universal) ist sie auf 10 Titeln als Koautorin vertreten, ein Stück stammt komplett aus ihrer Feder.

Debbie wurde in Australien geboren, ihre Familie stammt jedoch ursprünglich aus London (England). Ihre Eltern zogen kurz vor ihrer Geburt von England nach Australien. Sie ist das jüngste von fünf Kindern. Ihre Leidenschaft für das Singen begann bereits in der Geburtsnacht – ihr Schreien hielt die gesamte Station wach. Der Arzt sagte lachend: "Ihre Tochter hat gute Stimmbänder, Mrs. Nunn."

Debbie erhielt Anregungen durch ihren Vater, der Klavier spielte, ihre Mutter, die ihr die sentimentalen Musical-Filme Hollywoods näher brachte, ihren Bruder Geoff, der die Beatles liebte und ihre Schwester Linda, die ständig in ihrem Zimmer sang.

Bereits mit vier Jahren saß Debbie vor dem Plattenspieler, klebte mit dem Ohr an der Lautsprechermembran und hörte ihre Lieblingsplatten, insbesondere "The Sound of Music". Sie besaß ein natürliches Talent, Sängerinnen zu imitieren und unterhielt ihre Mutter stundenlang damit.

Debbie liebte das Tanzen und begann eine Ausbildung an der Tanzschule von Janet Clarke in London. Ihre Eltern Rose und Bill setzten alles in Bewegung, um Debbies Schulbeiträge zu finanzieren.
Immer bereit, sich ins kalte Wasser zu werfen, fuhr Debbie an Wochenenden ins Londoner West End, und ohne auch nur ein Mal geprobt zu haben, gab sie Bandleadern ihre Partituren und sang. Schon mit 19 Jahren sang sie in einer professionellen Coverband. Gleichzeitig war sie Sängerin und Keyboarderin in einer Band mit eigenem Repertoire. Innerhalb weniger Monate trat sie mit dieser Band im legendären "Mean Fiddler" und im "Rock Gardens" auf.

Mit 20 Jahren arbeitete Debbie bereits als professionelle Sängerin in Großbritannien und im Ausland. Mit ihrer Leidenschaft und ihrem Enthusiasmus dauerte es nicht lange, bis sie begann, eigene Musik aufzunehmen und mit einigen der besten englischen Songwriter und Produzenten zu arbeiten.

2004 lernte sie Spencer Jaye kennen. Beide merkten schnell, dass sie die gleichen Interessen und Ambitionen hatten. Sie begannen sofort mit der Zusammenarbeit und nahmen ihr erstes Album namens "Always in my Heart" auf. Das Album erhielt 2005 drei Nominierungen für die UK Country Radio Awards in den Kategorien "bestes Album", "beste Single" ("What a Woman Wants”) und "bester Song" ("Always In My Heart”).
Debbie war weltweit auf Tournee und gab Konzerte in Las Vegas, Russland, Singapur und im legendären "Blue Bird Café" in Nashville.

Debbies prägende Einflüsse sprengen die üblichen Schubladen und reichen von Shirley Temple über Julie Andrews und Madonna bis hin zu sentimentalen Hollywood-Musicals – ziemlich ungewöhnlich für eine Sängerin, die eine so energievolle Mischung aus Country, Rock und Pop darbietet.